Jagdkritik im SWR

Hallo Leute! Heute möchte ich mal meine Meinung zu dieser Reportage der SWR kundtun:

Meiner Meinung nach sehen einfach viele Leute nicht ein, dass die Jagd ein wichtiger Bestandteil des Waldschutzes ist. Die meisten Kritiker sehen nur das Töten der Tiere im Vordergrund, was aber nicht Sinn der Sache ist, sondern nur Mittel zum Zweck. Überpopulationen, die heutzutage in vielen Wäldern anzutreffen sind, zestören die natürliche Flora und Fauna des Waldes und hier kommen die Jäger ins Spiel: Diese sind dafür einfach verantwortlich, die Population in einem gesunden Maße zu halten – und da steht nicht der Tötungswille im Vordergrund, wie viele Leute behaupten.

Natürlich gibt es diese Sorte von Jäger, die einfach darauf abzielt, Trophäen zu sammeln. Diese Jäger sind jedoch nicht die Mehrheit und ich finden, dass in der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein für die Beudeutung der Arbeit der Jäger geweckt werden muss. Alle verteufeln das Jägertum, obwohl schon ach so viele Jahre Bestandeil unserer deutschen Kultur ist. Es kann doch nicht angehen, dass Bevökerungsteile, die ein totes Tier lediglich aus dem Discoutner kennen, Jäger verteufeln, nur weil sie ein so für den Menschen unnatürliches Verhältnis zu toten Tieren entwickelt haben.

Jäger sein bedeutet, mit der Natur verbunden zu sein und als Teil der Natur dafür zu sorgen, dass diese auch erhalten bleibt. Meiner Meinung nach sollte es so weit gehen, dass bereits Kinder in der Grundschule und darüber hinaus mit der Rolle des Jägers vertraut gemacht werden. Wo wären wir denn, wenn die Jagd vollkommen veboten werden würde (hier dazu zum Jagdrecht)? Keine Ernten, zerstörte Wälder und vieles mehr wären die dramatischen Folgen, die keiner vor Augen sieht. Das Einzige, woran die Leute bei Jägern denken, ist die Waffe und das Töten … Zumal Jäger frisches Fleisch auf den Tisch bringen, dass mit Würde erledigt und nicht zu Tode gemastet wurde … Aber das ist schließlich auch ein anderes Thema, auf das ich mal irgendwann anders eingehen werde. Versprochen!

Jagdwochenende Rheinland-Pfalz

Den ersten Beitrag auf diesem Blog möchte ich meinm vergangenen Jagdwochenende widmen. Von Freitga bis heute Abend waren wir mit den Kids auf der Heide und haben glücklichweise einige Tiere schießen können. Der Bauer Helmut hat sich bei uns für die Abschüsse herzlich bedankt, da die Tiere ihm etwas zu viel wurden auf Dauer. Helmut war auch schließlich der Grund, weshalb ich mit meiner Familie auf der Heide war. Als er mir von den Wildschäden am Tal berichtet und sich sehr über die Tiere beschwerte, musste ich mich mit meiner Familie aufmachen.

mein Wildschwein Also ab in den Camper und runter zum Helmut. Nach einer kurzen Fahrt von sage und schreibe 30 Minuten sind wir dann am Tal angekommen und haben es uns erst einmal gemütlich gemacht. Denn schließlich konnte es nicht losgehen, bevor es in den Wald gehen sollte. Es gab leckere Würstchen mit Semmeln von meiner Frau, welche hervorragend schmeckten. Gestärkt konnte ich nun in den Wald maschieren. Dort traf ich auch gleich den Rüdiger, der bereits auf der Kanzel seine Beobachtungen machte. Leider konnte er bis zu meiner Ankunft nichts sichten. Doch gegen Abendgrauen, als wir schon bereits auf dem Heimweg waren konnten wir unseren Ohren nicht trauen: Eine Horder Wildschweine machte sich auf die Überquerung der großen Wiesenheide. Rüdiger und ich begaben uns sofort in Position und schossen in der Dämmerung auf die Wildschweine.

Beinahe konnte sie uns entkommen, doch glücklicherweise konnte ich mit meinem neuen Visier ein Schwein noch gerade so erschwischen. Die Freude war sehr groß und wir machten uns auf dem Weg, das Tier zu reinigen. Das dauerte dann so in etwa eine Stunde und dann gab es auch schon wieder Abendessen. Die nächsten Tage konnte ich ebenfalls erneut Schweine schießen und Rüdiger hat ein Reh erledgt. Prächtiges Tier. In der Natur ist es doch am Schönsten. Man erlebt immer etwas und zusammen mit seinen Kammeraden kann es nur eine tolle Erfahrung werden. In disem Sinne wünsche ich allen Jägern Waldmannsheil. – Euer Patrick